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Das Centre International d’ Accueil des Récollets, so wie es heute besteht, ist aus Bauten, Zerstörungen, Umbauten und diversen Einrichtungen entsprechend seiner sukzessiven Nutzungen seit dem XVII. Jahrhundert entstanden.
Der jüngste Eingriff erfolgte durch das Architektenbüro Reichen und Robert, das Renovierungsarbeiten für seine Nutzung als internationales Empfangszentrum genehmigte.
Von 1603 bis zur Französischen Revolution (1789) entstehen die ersten Bauten durch den religiösen Orden der Récollets, ein Bettelorden, der sich der Armut verschrieben hatte.
In dieser Zeit war der Komplex landwirtschaftlich mit Obstgärten und Ackern und befand sich au?erhalb der Stadt.
Kurz vor der Französischen Revolution wurde dieser Komplex durch die Fermiers Généraux (den Pariser Gro?bauern) von Paris übertragen.
Während der Französischen Revolution von 1789 wurde das Kloster eingezogen und als Kaserne und dann kurzfristig als Weberei benutzt.
Gleich im Jahr 1795 bis 1860 änderte sich seine Bestimmung. Das alte Kloster wurde als Hospiz für alte, dann für unheilbare Männer als « Hospice des Incurables – Hommes » genutzt.
Die hintere Fassade wurde in dieser Zeit vereinheitlicht, und es entstanden 29 Felder, die ihm ein einheitliches Bild verleihen.
In 1860 wird durch Beschlu? von Napoléon dem III. das Hospiz der Unheilbaren versetzt, dem Kriegsministerium einverleibt und als Wehrkrankenhaus unter dem Namen militärisches Krankenhaus Villemin genutzt. Dieses Krankenhaus bleibt dann über ein Jahrhundert lang bis 1968 in Betrieb.
Parallel dazu verändern zunehmend die infrastrukturellen Umbauten von Paris im XIX. und XX. Jahrhundert die Bodengrenzen des Klosters und schränken sie ein.
Deshalb übergibt 1928 die militärische Führung offiziell ein Teil der Grundstücke des Krankenhauses den Chemins de Fer de l’Est.
Die neue Trennmauer verläuft heute diagonal zu den alten Bauten des XVII. Jahrhunderts und verleiht der vorderen Front ihr heutiges Antlitz.
Das militärische Krankenhaus wurde 1968 geschlossen und die letzten anliegenden Grundstücke dem Bau eines universitären Krankenhauskomplexes (Saint-Louis Lariboisière), einem öffentlichen Garten der Stadt Paris und diversen Einrichtungen gewidmet.
Zwischen 1990 und 1992 wurde das Gebäude von einer Künstlervereinigung namens „Die Engel der Récollets“ besetzt, die zahlreiche Werke dort hinterlie?en, die bei der Einrichtung der heutigen Räumlichkeiten benutzt werden.
Ab 1992 wurden mehrere Nutzungsprojekte erfolglos überprüft.
Erst 1999 entscheidet das Ministère de l’Équipement mit der Unterstützung eines Pilotgremiums, das sich aus mehreren Ministerien, der Stadt Paris, der Region Ile de France et der Vereinswelt aussetzte, dieses Gebäude dem Empfang von Wissenschaftlern und Künstlern zu widmen.
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